Besichtigungstipps für Venedig
Jeder kennt sie, die Standardmotive der Lagunenstadt: Markusplatz, Markusdom, Dogenpalast, Rialtobrücke. Eine Besichtigung von San Marco und des Dogenpalasts lohnt in jedem Fall, auch wenn die Eintrittskosten für letzteren bei mittlerweile sage und schreibe 12 Euro angelangt sind. Aber die grandiosen Säle dieses architektonischen Wunderwerks, insbesondere die Sala del Maggior Consiglio, wo einst das venezianische “Adels-Parlament” tagte, kann man schlecht übergehen. Für den Kunstinteressierten bietet sich am anderen Ende der Piazza noch das Museum Correr, das mit zahlreichen Gemälden von Mittelalter bis zur Neuzeit, Rokoko-Möbeln und sonstigen Kunstwerken, aber vor allem der 1500 geschaffenen Stadtansicht “Venetie MD”, einem monumentalen Holzschnitt zur Verherrlichung der Stadt, aufwarten kann.
Die städtischen Museen sind zahlreich: Ein vollständig erhaltenes Rokoko-Intérieur im Palazzo Mocenigo (Haltestelle San Stae) ist beispielsweise für nur vier Euro zu besichtigen. Einen noch schöneren Rundblick auf die Stadt und die Lagune als vom Markusturm aus hat man vom Campanile von San Giorgio Maggiore, wobei man die Kirche fast zwangsläufig mit besichtigt. Falls man beabsichtigt, mehrere der wichtigeren Kirchen zu besichtigen, empfiehlt sich der Erwerb des sogenantnen “Chorus Pass”, einer Sammelkarte für jene Kirchen, die unter der Vereinigung Chorus zusammengeschlossen sind. Gegenüber den Einzelkarten lohnt sich die Sammelkarte ab dem Besuch von vier Kirchen, darunter auch die berühmte gotische Franziskaner-Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari mit ihren Meisterwerken von Tizian.